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Eine koronare Herzkrankheit (KHK) entsteht, wenn sich die Herzkranzgefäße durch Ablagerungen verengen oder verschließen. Wird der Herzmuskel dadurch nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann es zu Brustschmerzen (Angina pectoris), Luftnot oder im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt kommen. Eine bewährte Therapieform bei ausgeprägten Verengungen ist die sogenannte Bypass-Operation. Gleichzeitig gibt es heute moderne, minimalinvasive Alternativen, die in vielen Fällen eine schonendere Behandlung ermöglichen.
Dank moderner Kardiologie stehen heute viele minimalinvasive Herztherapie-Optionen bei einer koronaren Herzkrankheit zur Verfügung. Diese Verfahren erfolgen über einen Herzkatheter – meist über die Leisten- oder Handgelenksarterie – ohne große Operation und ohne Öffnung des Brustkorbs.
Bei der perkutanen Koronarintervention (PCI) wird die verengte Herzkranzarterie mit einem Ballon aufgedehnt und anschließend ein Stent eingesetzt. Der Stent hält das Gefäß offen und stellt die Blutversorgung des Herzmuskels wieder her. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, dauert meist weniger als eine Stunde und kann direkt in der Herzkatheter-Praxis in Wien durchgeführt werden.
Kein großer chirurgischer Eingriff
Kurze Erholungszeit
Meist nur kurzer Krankenhausaufenthalt
Rasche Rückkehr in den Alltag
Diese Stents reduzieren das Risiko einer erneuten Gefäßverengung deutlich und bieten ausgezeichnete Langzeitergebnisse. Sie sind eine bewährte Option bei der minimalinvasiven Behandlung von Herzkranzgefäßen.
In speziellen Fällen kann eine Kombination aus minimalinvasiver Herzchirurgie und Kathetertechnik sinnvoll sein. Diese Hybridverfahren vereinen die Vorteile beider Methoden und ermöglichen eine individuell angepasste Therapie.
Nicht jeder Patient benötigt automatisch eine Bypass Herz-Operation. In vielen Fällen kann eine kathetergestützte Behandlung gleichwertige Ergebnisse erzielen – bei deutlich geringerer Belastung für den Körper. Entscheidend sind:
Anzahl und Lage der Gefäßverengungen
Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes)
Herzfunktion
Alter und allgemeiner Gesundheitszustand
Persönliche Lebensumstände
Eine umfassende kardiologische Diagnostik inklusive Herzkatheter, Echokardiographie und Belastungstests bildet die Grundlage für eine individuelle Therapieempfehlung.
Patientenvorteile minimalinvasiver Verfahren:
Geringeres Operationsrisiko
Weniger Schmerzen
Kürzere Krankenhausaufenthalte
Schnellere Rückkehr in den Alltag
Nicht jeder Patient benötigt automatisch eine Bypass-Operation. In vielen Fällen kann eine minimalinvasive Behandlung gleichwertige Ergebnisse erzielen – bei deutlich geringerer Belastung für den Körper.
Entscheidend sind:
Eine umfassende kardiologische Diagnostik inklusive Herzkatheter, Ultraschall (Echokardiographie) und Belastungstests bildet die Grundlage für eine individuelle Therapieempfehlung.
Die Bypass-Operation – medizinisch auch aortokoronarer Bypass genannt – ist ein herzchirurgischer Eingriff zur Umgehung verengter oder verschlossener Herzkranzgefäße. Dabei wird ein körpereigenes Gefäß (z. B. aus dem Bein oder der Brustwand) verwendet, um die Engstelle zu „überbrücken“. So entsteht eine neue Verbindung, über die das Blut den Herzmuskel wieder ausreichend versorgen kann.
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Vollnarkose und häufig unter Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine. Ziel ist es, die Durchblutung des Herzens dauerhaft zu verbessern, Beschwerden zu lindern und das Risiko eines Herzinfarkts zu senken.
Ein Bypass wird vor allem dann empfohlen, wenn:
Die Entscheidung erfolgt individuell auf Basis von Herzkatheter-Untersuchungen, Belastungstests und der klinischen Symptomatik. In vielen Fällen wird die optimale Therapie im sogenannten „Heart Team“ – bestehend aus Kardiologen und Herzchirurgen – gemeinsam festgelegt.
Die Bypass-Operation ist ein etabliertes Verfahren mit sehr guten Langzeitergebnissen, insbesondere bei komplexer koronarer Herzkrankheit. Viele Patientinnen und Patienten berichten nach dem Eingriff über eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Dennoch handelt es sich um eine große Operation mit entsprechenden Risiken.
Dazu zählen:
Der Krankenhausaufenthalt beträgt meist etwa 7 bis 10 Tage, die vollständige Genesung kann mehrere Wochen dauern.
Die minimalinvasive Kardiologie hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Viele Eingriffe, die früher ausschließlich operativ möglich waren, können heute kathetergestützt durchgeführt werden.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das:
Dennoch bleibt die Bypass-Operation in bestimmten Situationen die beste und sicherste Therapieoption. Ziel ist immer eine maßgeschneiderte, evidenzbasierte Behandlung.
Wenn bei Ihnen eine koronare Herzkrankheit diagnostiziert wurde oder der Verdacht auf verengte Herzkranzgefäße besteht, ist eine frühzeitige Abklärung entscheidend. In unserer kardiologischen Praxis beraten wir Sie ausführlich zu allen Therapieoptionen.
Gemeinsam finden wir die für Sie optimale und schonendste Lösung – mit modernster Diagnostik und langjähriger Erfahrung in der interventionellen Kardiologie.
Eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung hilft Ihnen dabei, Chancen und Risiken der verschiedenen Optionen besser zu verstehen und so eine fundierte, selbstbestimmte Entscheidung zu treffen.
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